Die größten Mietirrtümer

Die größten Mietirrtümer 2018-10-18T12:04:52+00:00

Die größten Mietirrtümer

Vermieter und Mieter unterliegen häufig verschiedenen Mietirrtümern. Es ist wichtig, sich im Vorfeld über diese Irrtümer zu informieren, um beim Immobilie Vermieten nicht unter Rechtsnachteilen zu leiden. Wer eine Immobilie vermieten möchte, sollte in jedem Fall die populärsten Mietirrtümer kennen. Wir haben die wichtigsten Mietirrtümer und ihre Aufklärung aufgelistet.

Dies stimmt nur dann, wenn zwischen Mieter und Vermieter im Mietvertrag eine sogenannte Nachmietklausel vereinbart wurde. Ansonsten muss der aktuelle Mieter die Kündigungsfrist einhalten und bis zum Ablauf dieser Frist die Miete an den Vermieter bezahlen. Allerdings gibt es eine Ausnahme. Wenn der Mieter beispielsweise aus beruflichen Gründen die Stadt wechseln muss und der Mietvertrag somit für diesen sinnlos wird, kann er eine vorzeitige Entlassung aus dem Mietvertrag verlangen. Allerdings nur dann, wenn er einen dem Vermieter zumutbaren und passenden Nachmieter benennt, welcher an seiner Stelle den Mietvertrag übernimmt.
Viele Mieter sind der Meinung, dass sie den Vermieter nicht fragen müssten, wenn sie einen Teil der Mietwohnung untervermieten. Das ist ein Irrtum. Der Vermieter muss vor der Untervermietung immer um Erlaubnis gefragt werden. Allerdings darf der Vermieter eine Untervermietung nur dann nicht erlauben, wenn es gute und berechtigte Gründe gegen den Untermieter gibt.
Eine dreimonatige Frist ist nirgendwo definiert. Laut BGB wird dem Vermieter eine „angemessene Frist“ gewährt, bis die Kaution ausbezahlt werden muss. Wer eine Immobilie vermieten möchte, kann also nach Ende des Mietvertrages sorgfältig prüfen, ob noch Ansprüche gegen den Mieter bestehen. Können diese Ansprüche wie Mietschulden, Schönheitsreparaturen oder auch Betriebskosten ausgeschlossen werden, muss die Kaution verzinst an den Mieter übergeben werden.
Viele Mieter und auch viele Vermieter sind der Meinung, dass eine Feier pro Monat nicht als Ruhestörung zähle und vom Vermieter gestattet werden müsse. Dies ist allerdings falsch. Eine Immobilie vermieten bedeutet auf die Ruhe aller Mieter Rücksicht zu nehmen. Feiern bei Zimmerlautstärke sind immer erlaubt, ab 22 Uhr muss allerdings von allen Mietern die Nachtruhe eingehalten werden. Es spielt keine Rolle, ob die anderen Mietparteien über eine Feier informiert wurden.
Ein großer und immer noch sehr häufiger Irrtum. Der Vermieter hat kein Anrecht auf einen Zweitschlüssel zur Wohnung seines Mieters. Zudem darf der Vermieter ohne Anmeldung die Wohnung seines Mieters nicht betreten, egal was im Mietvertrag vereinbart wurde. Die einzige Ausnahme von dieser Regel stellen Notfälle wie Wasserrohrbrüche oder Brände dar. In einem solchen Fall darf der Vermieter auch ohne Ankündigung und Wissen des Mieters die Wohnung betreten, um die
Viele Mieter stellen im Hausflur kleine Schränke auf oder lagern ihre Schuhe vor der Wohnungstür. Wer eine Immobilie vermieten möchte, kann dies hinnehmen, muss es aber nicht. Einzig Kinderwagen, Rollstühle oder Gehhilfen müssen, sofern der Platz es zulässt, im Hausflur akzeptiert werden.